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Der Dachverband der Einelternfamilien der Schweiz heisst Sie herzlich willkommen in unserer Internet-Gemeinde. Alleine in der Schweiz leben über 400'000 Kinder und Eltern in einer Einelternfamilie. Sie zu vernetzen, Ihnen Orientierung, Information, aber auch konkrete Hilfe für den Alltag zur Verfügung zu stellen – das ist die Idee hinter unserem Internet-Auftritt. Wir freuen uns über Ihren Besuch bei uns und über Ihre Anregungen. Feedback erreicht uns auf Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 

21. Dezember 2009

Und den Kindern ein Wohlgefallen?

Der Bundesrat will die gemeinsame elterliche Sorge geschiedener Eltern zur Regel machen. Er hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement EJPD beauftragt, eine Botschaft zu einer entsprechenden Gesetzesrevision auszuarbeiten. Die konkrete Ausgestaltung wird zeigen, ob das revidierte Gesetz alle betroffenen Kinder ausreichend schützt. Der SVAMV setzt sich nach wie vor mit Nachdruck dafür ein, dass die Kinder, die Schutz brauchen, diesen auch erhalten, damit auch sie in sicheren Verhältnissen aufwachsen können.
Ein paar Fakten zur Erinnerung: >> lesen Sie mehr

 

3. Dezember 2009

Pressemitteilung des
Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V. (VAMV)
Heutiges Urteil zum Sorgerecht beim Europäischen Gerichtshof

Sorgerecht:
Europäischer Gerichtshof beweist Weitblick

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat bei seiner Überprüfung eines Sorgerechtsfalls aus Deutschland bewiesen, dass nur eine differenzierte Betrachtung der Rechtswirklichkeit Genüge tut. Die deutsche Gesetzgebung muss sich insofern darauf einstellen, als sie bei der gerichtlichen Prüfung des gemeinsamen Sorgrechts nicht länger danach unterscheidet, ob die Eltern vorher verheiratet waren oder nicht. Der Europäische Gerichtshof verkennt aber nicht , dass es gute Gründe gegen die gemeinsame Sorge geben kann, was er ausführlich begründet. Lesen Sie mehr >>

 

10. September 2009

Keine staatlichen Sparübungen auf dem Rücken der Kinder!

Der SVAMV bleibt wachsam

>> Medienmitteilung zum Entscheid des Nationalrats zur Besteuerung der Einelternfamilien

 

20. August 2009

Keine Steuer-Strafe für Einelternfamilien!

Erst ein Etappensieg

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats hat sich gegen die Änderung des Steuerharmonisierungsgesetzes ausgesprochen, die den Kantonen ermöglichen würde, den Einelternfamilien mehr Steuern aufzubürden. Ein Etappensieg!
Der Kommissionsentscheid zugunsten der Einelternfamilien fiel jedoch nur knapp, und der Nationalrat muss ihm in der Septembersession noch zustimmen. Schliesslich muss der Ständerat auf die Linie der Nationalratskommission einschwenken.
Die Änderung des Steuerharmonisierungsgesetzes stiess zwar in der Vernehmlassung auf breite Ablehnung. Die Parteien CVP, SP, SVP, EVP und Grüne sprechen sich für die Beibehaltung des heutigen Rechts aus. Die Kantone jedoch drängen darauf, und sie sind entscheidend, um der Steuerrevision zur Entlastung von Familien zum Erfolg zu verhelfen.
Die Gefahr ist also längst nicht gebannt, dass die Einelternfamilien die Besserstellung der Familien mit Kindern bei der direkten Bundessteuer mit höheren Kantons- und Gemeindesteuern werden bezahlen müssen. Und vor allem letztere belasten das Familienbudget!
Damit würden ausgerechnet die wirtschaftlich verletzlichsten Familien benachteiligt, und das im Rahmen einer Steuerrevision, die – endlich – Familien mit Kindern entlasten soll! Das ist skandalös. Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter SVAMV verlangt nachdrücklich den Verzicht auf diese StHG-Änderung.
mehr >>

Zusätzliche Informationen dazu finden Sie in unserem Brief an die zuständige Nationalratskommission >> Mehrbelastung der Einelternfamilien verhindern

Gerhard Hauser, Fürsprecher Bern, >> Artikel zur Besteuerung Alleinerziehender

 

11. August 2009

Keine Steuer-Strafe für Einelternfamilien!

Lesen Sie mehr >>


15. April 2009

Revision der Familienbesteuerung

Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter SVAMV ruft dazu auf, keine neue Armutsfalle für Einelternfamilien zu schaffen

 

Familienbesteuerung Medienmitteilung als >> PDF

>> Brief Vernehmlassung an Herr BR Merz

>>Brief Vernehmlassung  an Interessierte


 

«Die Schweizer Familienpolitik begünstigt die Kinderarmut»

Dr. Roland Lüthi, Präsident des Verbandes für alleinerziehende Mütter und Väter SVAMV, redet Klartext. Lesen Sie mehr dazu: www.familienleben.ch/alleinerziehen/

Armutsfalle für Alleinerziehende?
Brisant an der Sache ist ein Detail, das in der Presse bislang kaum diskutiert wurde. Artikel 11 Absatz 1 soll im StHG nämlich so abgeändert werden, dass die Kantone die Möglichkeit hätten, den Einelternfamilien höhere Steuern aufzubürden. Einelternfamilien würden nicht in den Genuss der gleichen Rechte kommen wir Verheiratete mit Kindern. Obwohl sie Untersuchungen gemäss über weniger Einkommen und Zeit verfügen und stärker der Armut ausgesetzt sind wie verheiratete Eltern.
Lesen Sie mehr dazu: www.familienleben.ch/familienpolitik/steuer



Der Bundesrat will die gemeinsame elterliche Sorge zur Regel machen. Damit erweist er den Kindern einen Bärendienst.

Kein Zweifel: Die gemeinsame elterliche Sorge ist eine gute Sache, wenn getrennte Eltern sich einigen können. Sonst aber fördert sie lange Auseinandersetzungen, unter denen Kinder erwiesenermassen besonders leiden. Sie als Regel einzuführen, ist deshalb falsch.

Hinzu kommt: Der Bundesrat will die gemeinsame Elternschaft nach der Scheidung fortführen. Sein Vorschlag ist aber dazu gar nicht geeignet. Denn die elterliche Sorge ist nur ein Teil der elterlichen Verantwortung und regelt einzig, wer für das Kind Entscheidungen treffen darf. Es ist denn auch erwiesen, dass das Sorgerechtsmodell keinen Einfluss darauf hat, ob sich getrennte Eltern um ihre Kinder kümmern oder nicht.

Der Bundesrat will überdies die Verletzung des Besuchsrechts strafbar machen – aber nur, wenn die obhutsleistende Mutter oder der obhutsleistende Vater TäterIn ist. Eltern, die ihr Kind im Stich lassen und das Besuchsrecht vernachlässigen, sollen ungeschoren bleiben. Damit werden die Rechte des Kindes mit Füssen getreten.

Mit seinem Vorschlag hat der Bundesrat die Chance versäumt, dringend nötige Verbesserungen zum Wohl der Kinder vorzulegen, zum Beispiel den Schutz vor Armut. Denn immer noch sind die Kinder getrennter Eltern übermässig von Armut betroffen.

Die elterliche Verantwortung zu stärken ist wichtig, aber nicht erst im Fall einer Scheidung, sondern schon von Anfang an. Der Verband der Alleinerziehenden schlägt deshalb vor, dass alle Eltern auf die Geburt eines Kindes hin eine Vereinbarung treffen, wie sie die Betreuung, die Sorge für den Lebensunterhalt und die Entscheidungen unter sich aufteilen, und wie sie für ihr Kind sorgen wollen, wenn sie sich einmal trennen sollten.

Mehr dazu lesen Sie in unserem >> Positionspapier

SVAMV MedienMitteilung >> 30.04.09

SVAMV Vernehmlassung Teilrevision ZGB und StGB >> Brief an BR Frau Widmer-Schlumpf

 

 

 

 

Der SVAMV engagiert sich für berufliche Integration Alleinerziehender. Die neue Bildungsseite www.vision4you.ch für Alleinerziehende und Berufsfachleute ist aufgeschaltet. Diese Website unterstützt Eineltern bei der Planung ihrer Laufbahn und hilft Berufsberatenden, sich fundiert auf die Gespräche mit Alleinerziehenden vorzubereiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Download: Flyer vision4you

 

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Themenheft "Alleinerziehen mit beruflicher Sicherheit" erhältlich bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Aus dem Inhalt:

In kleinen Schritten sicher zum Ziel
Eineltern und Berufsberatung

"Der Beruf ist sehr wichtig"
Mut zu Aus- und Weiterbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ernst machen mit der Armutsbekämpfung. Ihre Meinung interessiert uns!


Seit langem ist bekannt: Einelternfamilien und ihre Kinder sind besonders von Armut betroffen. Auch das Leid der Betroffenen und die Risiken für die Entwicklung und Zukunft der Kinder, die arm und abhängig von Sozialhilfe aufwachsen müssen, sind breit erforscht. Doch welche Ziele muss eine wirksame Bekämpfung dieser besonderen Armut anstreben? Welche Massnahmen führen zum Ziel? Diese Fragen werden erst zögerlich angegangen.

Heute wird darüber diskutiert, wie Alleinerziehende ins Erwerbsleben integriert werden können. Das ist unbestritten wichtig, eine wirksame Strategie gegen die Armut der Einelternfamilien kann sich jedoch nicht darauf beschränken. Denn alleinerziehende Eltern, die ihre Familie aus eigener Kraft alleine durchbringen müssen, sind in der Regel gezwungen, Vollzeit berufstätig zu sein. Die Kinder brauchen aber nicht nur eine Ernährerin oder einen Ernährer, sondern ebenso Familienzeit. Der finanzielle Beitrag des andern Elters ist deshalb unabdingbar.

Das Massnahmenpaket, das Ihnen der SVAMV als Fachorganisation für die Einelternfamilie vorstellt, setzt hier an: Bei der Sicherung der Unterhaltsbeiträge für die Kinder in Einelternfamilien. Hier unterscheidet sich die Situation der Einelternfamilie von derjenigen der Zweielternfamilie, hier braucht es spezifische Lösungen, um die Lage der Armutsbetroffenen zu verbessern. Aber natürlich helfen unsere Ideen nur, wenn sie Rückenwind erhalten, analysiert und weitergetragen werden. Deshalb wünschen wir uns von Ihnen, dass Sie sich an der Diskussion unserer Lösungsvorschläge beteiligen.

Hier finden Sie unsere Vorschläge detailliert beschrieben:


Wir freuen uns auf Ihr Feedback: Greifen Sie noch heute ein und schicken Sie ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Wir werden Ihre Beiträge auf dieser Website veröffentlichen.

 

 

Stellungnahmen:

Dr. med. Yvonne Gilli: Als Nationalrätin und aktuell Regierungsratskandidatin im Kt. St. Gallen unterstütze ich Ihre Anliegen. Kinder sind ein Armutsrisiko, das ist ein Armutszeugnis für die Schweiz. >>Lesen Sie mehr>>

 

Claudia: Toll, dass mal wieder ein Anstoss lanciert wird, etwas gegen die Armut und den ewigen 'Existenzkampf' Alleinerziehender und ihrer Kinder zu unternehmen. Als selber seit 16 Jahren allein erziehende Mutter dreier Kinder bin ich 80% erwerbstätig und 'dauernd' in Weiterbildung, damit der Lohn auch zum Leben reicht. Trotzdem bleibt Ende Monat nichts übrig, ich verdiene seit kurzem jedoch gerade 'zu viel', um die Alimente bevorschusst zu erhalten (Da die Kinderbetreuungskosten nicht berücksichtigt werden, Kt AG). >>Lesen Sie mehr>>

 

Franziska Teuscher, Nationalrätin Kt. Bern: Ich unterstütze auch in Zukunft eure Forderungen, wo auch immer ich kann.

 

Christine Häsler, Grossrätin Kt. Bern: Die Anliegen des SVAMV sind auch meine Anliegen. Sie verdienen Unterstützung, gerade auch in der Politik. Diese Unterstützung biete ich gern - aus eigener Erfahrung und aus Überzeugung.

 

 

 

SVAMV Schweizerischer Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Postfach 334, 3000 Bern 6, Tel. 031 351 77 71, Email: info@svamv.ch

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"Alleinerziehen im 21. Jahrhundert" - Der Einelternkongress vom 15./16. Mai
2009 in Bern. Zu den Fotos >> hier

Weitere Infos:  www.einelternkongress.ch

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