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Protokoll einer kreativen Stunde.
Sitzungsthema: Blog für unsere Mitglieder starten.
Erst mal Stille. Und rühren im Kaffee. Wir sitzen und denken.
Wer ist wir?
Wir, das sind Vier. Vier Frauen. Alle mehr oder weniger ein bisschen in die Jahre gekommen. Lebenserfahren, heisst das heute. Alle bunt und rund. Ein bisschen, mehr oder weniger. Alle mit dem Thema Alleinerziehen auf du und du. Mit Kindern, ausgeflogen oder auf dem Weg zu flügge.
Alle Vier mit Thema und Verband verbandelt, sozusagen.
Also, da sitzen wir nun, am SVAMV Sitzungstisch. Wie gesagt, vier Frauen.
Hannah, Bella, Carla und Nana. Oder so.
Der Blog soll ein Geschenk für unsere Mitglieder sein, eröffnet Hannah.
Aha. Und was genau soll denn in dem Geschenk sein? Will Carla wissen. Sie ist die Praktikerin unter den vier, die das Ding dann ins Netz stellt und pflegt.
Ööhhh, un Blog, c’est quoi genau? Wagt sich Fabienne la Romande auf die Äste. Hu, endlich sagt es jemand, zur Erleichterung von uns allen. Nun dürfen wir endlich zugeben, dass wir alle nicht-so-ganz-genau wissen, wie das mit dem bloggen so geht.
So etwas wie eine interaktive Kolumne vielleicht? rät Nana.
„Ein Weblog ist ein virtuelles Tagebuch, das aktuell und in persönlicher Form über relevante Ereignisse der AutorInnen berichtet.“
Aha. So steht es im Konzept. Nicht von uns, aber trotzdem gut. Nicht drin steht, wer „ die Autorinnen“ ist.
Also jemand muss starten, sagt Hannah, unser Hirn und Herz – oder umgekehrt. Soweit sind wir uns einig.
Und wie? Eben mit den relevanten Ereignissen - und so. Aha.Das Geschenk an die Mitglieder, eben. Sie sollen Freude daran haben, etwas für den Alltag.
Also relevante Ereignisse habe ich keine, aber ich habe eine Idee – sagt Nana, die Macherin. Ich fang doch einfach mal an.
Und so kommen vier passonierte Nicht-Bloggerinnen über Nacht zu einem Blog. Geschenk ist Geschenk.
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